Mitteilungen

Mitteilungen der Werner-Bergengruen-Gesellschaft

Der Vorstand dankt allen Mitgliedern und Sponsoren für die bisherige Unterstützung und ruft dazu auf, wo immer sich eine Gelegenheit bietet, neue Mitglieder zu werben. In den letzten Jahren waren einige Austritte aus Altersgründen oder wegen Tod zu beklagen, die durch einige erfreuliche Eintritte auch jüngerer Mitglieder nicht ausgeglichen wurden. Es gibt einen aktuellen Flyer der Werner Bergengruen-Gesellschaft, der mit Angabe der Stückzahl beim Vorstand angefordert werden kann (Hambrocker Ring 13, 29525 Uelzen; T. 0581/3892980, Fax: 0581/3892982; e-mail: kontakt@werner-bergengruen-gesellschaft.de). Auch die Homepage der Gesellschaft www.werner-bergengruen-gesellschaft.de bietet aktuelle Informationen. Nicht zuletzt durch die Aktivitäten unserer Gesellschaft erregen Leben und Werk von Werner Bergengruen wieder stärker Aufmerksamkeit. Die Preisverleihungen an Peter Kurzeck, Kurt Drawert und Felicitas Hoppe wurden überregional registriert (u.a. in der Süddeutschen Zeitung und der FAZ), die Homepage der Gesellschaft  erfreut sich, wie wir Anfragen entnehmen, wachsenden Zuspruchs. Vor kurzem ist das neue Buch von Inge Jens: “Am Schreibtisch, Thomas Mann und seine Welt” (Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 208 S., 19.95 Euro) herausgekommen, in dem ein Kapitel Bezug nimmt auf Bergengruens “Schreibtischerinnerungen” und seine Nähe zur Weißen Rose.
An ihrem Sitz in Uelzen veranstaltete die Werner-Bergengruen-Gesellschaft wieder einige Wein-Geister-Lesungen mit Autoren, die in den großen Feuilletons besprochen werden, u.a. Hans-Joachim Schädlich, Matthias Matussek, Mirko Bonné, Judith Kuckart, David Finck, Katja Petrowskaja, Matthias Politycki. Sie alle zeigten sich höchst interessiert, auf diese Weise wieder oder auch erstmals auf das Werk Werner Bergengruens hingewiesen zu werden. Auch unsere Bergengruen-Preisträger Svenja Leiber und Kurt Drawert kamen zur Lesung in den Uelzener Ratsweinkeller. Felicitas Hoppe, die Preisträgerin des Jahres 2015, las am 6. November 2015, dem Vorabend der Preisverleihung, bei den Wein-Geistern.
Ausgesprochen erfolgreich verlief die Tagung anlässlich des 50. Todestages von Werner Bergengruen, die wir zusammen mit der Katholischen Akademie in Bayern am 12. und 13. September 2014 in den Räumen der Akademie in München veranstaltet hatten. Im Anschluss wurde am selben Ort eine Mitgliederversammlung abgehalten.
Zu besonderem Dank ist die Werner-Bergengruen-Gesellschaft dem Verleger Dr. Dirk Ippen verpflichtet, der nicht nur den Bergengruen-Preis des Jahres 2013 sponserte, sondern auch zur Finanzierung der Tagung in München mit einer großzügigen Spende beitrug.


 

Projekt einer Bergengruen-Werkausgabe
Unter den in unserer Satzung angeführten Aufgaben steht als Nr. 1: Edition einer Werner-Bergengruen-Werkausgabe. Dies ist ein Unterfangen, das mehrere Hindernisse zu überwinden hat. Einmal ist die Werner-Bergengruen-Gesellschaft nicht im Besitz der Urheberrechte und zum anderen sieht die Nachlassverwaltung momentan keine Absatzchancen für ein finanziell so aufwendiges Buchprojekt. Gleichwohl wird an die Gesellschaft aus den Reihen der Mitglieder, des wissenschaftlichen Beirats und auch von außen immer wieder der Wunsch herangetragen, das in Einzelausgaben weit verstreute Werk Bergengruens, das z.T. auch nur mehr antiquarisch zu haben ist, in einer Werkausgabe zusammenzufassen. Es gibt sogar das Angebot einer namhaften Subskription, wenn sich auch andere dazu bereit erklärten. Wir wären deshalb daran interessiert zu erfahren, wie viele Subskribenten sich für so eine Werkausgabe finden ließen.

Nachlassverwaltung in neuen Händen
Seit Anfang des Jahres 2017 liegt die Nachlassverwaltung der Werke Werner Bergengruens in Händen von Eckhard Lange, dem Präsidenten der Werner-Bergengruen-Gesellschaft.
(S.a. auf dieser Website unter “Leben und Werk/Nachlass”)