Zeittafel

Werner Bergengruen (Riga 1892 – Baden-Baden 1964)

Die Eltern von Werner Bergengruen 1892 16.9.1892 Werner Bergengruen wird in Riga geboren
 Werner Bergengruen als Sextaner, 1903 1903 – 1908 Gymnasium Katharinäum in Lübeck
1909 Umzug der Familie nach Marburg
1911 Abitur in Marburg
Student 1911 – 1914 Studium der Geschiche, Jura und Literaturwissenschaft in Marburg, München und Berlin
1914 – 1918 Werner Bergengruen nimmt als deutscher Offizier am Ersten Weltkrieg teil
bild3_small 1919 Als Kornett (Offiziersgrad) in der Baltischen Landwehr Kampf gegen die Rote Armee
1919 Heirat mit Charlotte Hensel, Urenkelin der Fanny Mendelssohn-Bartholdy
1920 Rückkehr nach Deutschland. Er nimmt zunächst seinen Wohnsitz in Berlin
1920– 1922 Schriftleiter der „Ostinformationen“
Werner Bergengruen, 1924 1923 Das Gesetz des Atum, Roman
Rosen am Galgenholz, Novellen
Schimmelreuter hat mich gossen, Novellen
1925 Chefredakteur der „Baltischen Blätter“
1925 Das Brauthemd, Novelle
1926 Das große Alkahest, Roman
(unter dem Titel „Der Starost“ 1938)
1927 Das Kaiserreich in Trümmern, Roman
Das Buch Rodenstein, Erzählungen (erweitert 1950)
1930 Capri, Gedichte
Herzog Karl der Kühne, Roman
Der tolle Mönch, Novellen
Die Woche im Labyrinth, Roman
1931 Der goldene Griffel, Roman
Zwieselchen im Warenhaus, Kinderbuch
Zwieselchen im Zoo
1932 Baedeker des Herzens, Reisebuch
Zwieselchen und Turu Me
Zwieselchen und der Osterhas
Zwieselchens große Reise
Der Wanderbaum, Gedichte
Werner Bergengruen, 1933 1933 Die Feuerprobe, Novelle (Reclam)
Die Ostergnade, Novellen
Der Teufel im Winterpalais, Novellen
1934 Deutsche Reise, Reisebuch (Nymphenburger)
Des Knaben Plunderhorn, Kuriose Betrachtungen
1935 Der Großtyrann und das Gericht, Roman (dtv)
Begebenheiten, Geschichten aus einem Jahrtausend
Die Schnur um den Hals, Novellen (später unter dem Titel „Die Heiraten von Parma“
1936 Bergengruen zieht nach Solln bei München.
Er tritt zum katholischen Glauben über.
1936 Die Rose von Jericho, Gedichte
1937 Ausschluss aus der Reichsschrifttumskammer.
1937 Die drei Falken, Novelle (Arche)
Der ewige Kaiser, Gedichte, anonym
Werner Bergengruen, 1938 1938 Die verborgene Frucht, Gedichte
1939 E.T.A. Hoffmann, Biographie
Der Tod von Reval, Erzählungen (Arche)
1940 Am Himmel wie auf Erden, Roman
1941 Der spanische Rosenstock, Novelle (Arche)
1942 Bergengruens Haus in Solln fällt einem Luftangriff zum Opfer.
Er zieht nach Achenkirch in Tirol um.
1942 Das Hornunger Heimweh, Roman
Schatzgräbergeschichte, Novelle
1945 Dies irae, Gedichte
1946– 1948 Bergengruen nimmt seinen Wohnsitz in Zürich.
1946 Das Beichtsiegel, Novelle
Lobgesang, Gedichte
Der hohe Sommer, Gedichte
Die Sultansrose, Novellen
1947 Jungfräulichkeit, Novelle
Pelageja, Erzählung
Werner Bergengruen, 1948 1948– 1949 Bergengruen hält sich in Rom auf
1949 Römisches Erinnerungsbuch, Reisebuch
Das Feuerzeichen, Roman
  1950 Das Tempelchen, Erzählung
Die heile Welt, Gedichte
Die letzte Reise, Novelle
1951 Lombardische Elegie, Gedichte
1952 Erlebnis auf einer Insel, Novelle
Das Geheimnis verbleibt, Aufzeichnungen
Der Pfauenstrauch, Novelle
Der letzte Rittmeister, Novellen
1953 Die Flamme im Säulenholz, Novellen
Die Sterntaler, Novelle
1954 Die Rittmeisterin, Roman
Die Zwillinge aus Frankreich, Erzählungen
1956 Die Kunst, sich zu vereinigen, Erzählung
Das Netz, Novelle
Mit tausend Ranken, Gedichte
1958 Bergengruen zieht nach Baden-Baden um.
Er erhält die Ehrendoktorwürde der Universität München und den Orden „Pour le mérite“.
1958 Figur und Schatten, Gedichte
Werner Bergengruen mit Verleger Peter Schifferli, 1959 1959 Bärengeschichten, Erzählungen
1960 Zorn, Zeit und Ewigkeit, Erzählungen
Titulus, Prosa
Calibans Geliebte. Pelageja. Erzählunge
1961 Schreibtischerinnerungen
1962 Der dritte Kranz, Erzählungen
1963 Die Schwestern aus dem Mohrenland, Erzählungen
Mündlich gesprochen, Reden
1964 Räuberwunder, Erzählungen
Der 70. Geburtstag von Werner Bergengruen 1962
 
Bergengruen erhält den Schiller-Gedächtnispreis.
1964 Werner Bergengruen stirbt am 4.9.1964 mit 72 Jahren in Baden-Baden.
postum:
1965 Herbstlicher Aufbruch, Gedichte
Die schönsten Novellen (Arche)
1966 Dichtergehäuse, Aufzeichnungen
Mit R.Schneider: Briefwechsel
1967 Die wunderbare Schreibmaschine, Erzählung
Pferdegruß, Erzählungen und
Gedichte von Pferd und Reiter
1968 Die Glückliche, Erzählungen
1969 Der Kranke, Gedicht
1971 Und dein Name ausgelöscht, Erzählungen
1972 Geliebte Siebendinge, Aufzeichnungen
1973 Spuknovellen
1976 Kindheit am Wasser, Erzählungen
1977 Männer und Frauen, Liebesgeschichten
1978 Magische Nacht, Gedichte
1979 Mit E. Mühsam und E. Heimeran: Wenn du noch eine Tante hast
1986 Schnaps mit Sakuska, Baltisches Lesebuch (Arche)
1988 Von der Richtigkeit der Welt, Aufzeichnungen (Herder)
1992 „Gestern fuhr ich Fische fangen…“, Gedichte (Arche)
Von Riga nach anderswo oder Stationen eines Lebens, Biographische Anthologie (Arche)
1998 Das Buch Rodenstein, Erzählungen (Insel Tb)
1999 Balle austrumu sparma, Riga
2000 Baltische Geschichten (Nymphenburger)
2002 Von Baltischer Reiselust, Erzählungen (Nymphenburger)
2003 Nave Revele, Riga
2004 Der Tod von Reval (Arche)
Deutsche Reise (Nymphenburger)
Meines Vaters Haus, gesammelte Gedichte (Arche)
2005 Schriftstellerexistenz in der Diktatur, Aufzeichnungen 1940 – 1963 (Oldenbourg)
Alle Verlagsangaben in Klammern beziehen sich auf im Jahr 2005 lieferbare Werke.